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Sept. 2004 - Womit haben wir angefangen ?

Ein Billig-Mikroskop mit USB Kamera

Angefangen hat es mit der leichtfertigen Vermutung, mit einem Mikroskop kann man "ganz einfach" sehen, wie solch ein "Magnet-Spalt" aussieht. Die damals im Studium ungeliebten (oder gehaßten) Laborversuche sind 30 Jahre her und es ist fast nichts davon hängen geblieben.

Also ein Mikroskop mußte her (Sept. 2004) und natürlich gleich mit einer USB Farb-Kamera im Austausch-Okular. 89.- Euro schien auch recht günstig und Hurrah, man sieht etwas.

Erst so nach und nach fällt auf, daß man fast nichts Genaues sieht. Der Unterschied zwischen einem schmutzigen DLT 4000 Kopf und einem gereinigten Kopf ist nahezu unsichtbar geblieben, selbst mit viel Licht, bis das Objekt dampft.

 

Als erstes kam das mit den Kaltlichtlampen zurück ins Gedächtnis. Ja, da war doch was. Dann das mit dem Durchlicht und dem Auflicht. Hier steht wesentlich mehr, von Mikroskop- Experten sehr sehr schön erläutert. (Schade, der Link ist in 2015 tot) Und dann das Stereo- Mikroskop und daß da schon ein Unterschied war zwischen Binokular und Stereo. Stereo hatte in diesem Sinne überhaupt nichts mit Musik zu tun. Doch dazu mehr auf der Stereo und Hifi-Seite.

Bittere Erfahrung : Nichts ist zu nichts kompatibel.

Alle Carl Zeiss Fimen, die Wettbewerber Leitz und Wild und all die anderen Firmen können sich anscheinend nicht ausstehen. Alle Gewinde von Optiken und Linsen sowie die Durchmesser von Tuben sind verschieden. Das ist ein Schmarren. Jetzt wissen wir, warum die Medizin- und Krankenhauskosten so exorbitant explodieren. Dort wird der Wettbewerb systematisch unterminiert. Es geht anscheinend nur um die Sicherung von Pfründen und Gewinnen.

Also jetzt ein richtiges Profi Stereo Mikroskop vom Feinsten. (Kategorie Wunschtraum)

Wenn wir mal zuschlagen, dann schlagen wir voll zu. Also so ziemlich das Feinste mußte her, natürlich gebraucht. Neu wäre das für etwa 8.000 bis 15.000 Euro "zu haben" und die haben wir zur Zeit nicht dafür übrig.

Das Licht kommt über eine Glasfaser-Leitung aus einer regelbaren Halogen-Kaltlichquelle und dann über ein Prisma senkrecht von oben direkt neben den Optiken durch die letzte Linse auf das Objekt.

Der (ebenfalls gebrauchte) gußeiserne Ständer (Mikroskop-Sockel) wiegt ca. 48 Kilo und bewahrt so eine "eiserne" Ruhe. Noch hat das alles ein paar Schwächen, die bekommen wir auch noch in den Griff.

Ein trinoculares Mikroskop mit 3 Tuben (2 Okularen und einem C-Mount CCD Kamera Tubus) wäre schon toll, ist aber von Zeiss Wetzlar normalerweise nicht zu bezahlen (jedenfalls von uns nicht). Es sei denn, der Zufall hilft . . . .

Also unser Stereo-Mikroskop
(Okt. 2005) ist von Carl Zeiss Wetzlar und hat eine enorme Lichtstärke und phänomenale Schärfe.

Ein drittes nahezu baugleiches Carl Zeiss Stereo-Mikroskop
jetzt mit Farbfiltern haben wir von der Firma Heller Labortechnik auch bereits ausgeliehen, denn die ersten Ergebnisse mit 30 bis 50 facher Vergrößerung waren noch nicht befriedigend. Jedoch fehlt das Lampenhaus für die Auflicht-Beleuchtung, noch.
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Dann gibt es auch noch Makroskope.

Für ganz besondere Fälle gibt es als Alternative auch noch Makroskope. Hier neben ist ein Solches zu sehen.

Wenn weder reine Auflicht noch reine Durchlicht Mikroskope für bestimmte Zwecke brauchbar sind, seien diese besser geeignet. Die gesamte plane Fläche (des zu betrachtenden Objektes) wird bis zu einer Vergrößerung von ca. 180 fach randscharf abgebildet.

Selbst die "teuren" hochwertigen Auflicht- Mikroskope haben an den Bildrändern bereits leichte Unschärfen und Verzeichnungen.

Noch sind wir nicht so schlau, dieses alles beurteilen zu können, wir wissen aber inzwischen, irgendwie kommt man immer zum Ziel.

Bei der Firma Heller Labortechnik werden so die Zählkammern (oder auch Strichplatten genannt) überprüft, kleine plane Glasplättchen mit einem ganz kleinen haarfeinen Gittermuster oder Strichmuster drauf.
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