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Die Kodak Z 650 löst unsere alte Sony Mavica FD73 ab.

Juni 2006 - Es hat etwas gedauert, bis die Industrie die Kameras baut, die ganz bestimmte Berufsgruppen brauchen. Und da haben Architekten und Web- designer etwas gemeinsam. Die nämlich brauchen kleine Kameras mit mindestens 10fach Zoom und mit einfacher leichter HandhabungUnd damals 1997 gab es da nur die Sony Mavica FD7 und FD73. (Bild rechts)

 

Wir bei RDE brauchen auch noch die Macro Funktion für kleine Schräubchen und Stäubchen und feine Details in unseren Daten- sicherungs- und Magnetbandgeräten. Auch die Übertragung der Bilder in den PC mußte (muß immer noch) einfach und simpel sein.

Hier ein Vergleich und eine eigene kleine Beschreibung

Unsere alte Sony Mavica macht (immer noch) Bilder bis maximal 1024x768 Pixel und schreibt diese auf eine 1,4MB Diskette. Und damit erträglich viele Bilder auf eine Diskette drauf gehen, haben wir sie (runter scaliert) auf 640x480 eingestellt, das wären dann immer so 18 bis 30 Fotos pro Diskette. Das Wichtige ist aber das damals seltene 10fach Zoom mit extemem Weitwinkel samt Macro-Zoom. Das hatte damals keiner und das einige (viele) Jahre lang.

 

Dann kamen (nach den Hausfrauenkameras) die großen digitalen Nikons und die schweren Olympus Kameras mit vielen Megapixeln und riesen Objektiven und alle über 1000 Euro und eigentlich alle viel zu schwer. Rechts auf dem Bild sehen Sie im Vergleich ganz links unsere uralte (1975) Minolta XD7 Kleinbildkamera, (dann die Mavica und die Kodak), die aber von der Größe mit digitalen SR Kameras durchaus vergleichbar ist.

Die Kodak Z650 ist erfreulich klein und leicht.

Durch reinen Zufall sind wir im Juni 2006 auf die Z650 aufmerksam geworden und haben eine solche Kodak Z650 für 249.- Euro plus 19.- Euro für eine 512 !! MB Flash-Karte gakauft. Die 32MB internes Flash erschienen uns zu wenig. Am Anfang waren wir skeptisch, es roch nach (zu) billig, doch es hatte sich gelohnt. "Die Kameras" können das jetzt wieder. "Man" nimmt wieder Rücksicht auf die Wünsche der "Kunden".

 

Und die Linse (also die gesamte Optik) ist erfreulich groß und präzise und lichtstark. Es sollen ja auch 6 Megapixel bis auf den Chip kommen und zwar unverfälscht. Da wir bei uns aber immer nur maximal 640x480 Pixel wirklich brauchen, haben wir die Ausgabe der Kamera im Setup auf die kleinste Bildgröße von 1.7 Megapixel eingestellt. Der Kompressionschip macht das intern bei jedem Foto. Und da die Quelle 6 Megapixel ist, kommen bei 1.7 immer noch oder eigentlich erst recht fantastisch tolle und saubere scharfe Fotos raus.

 

Die werden dann auf dem PC mit Corel Photopaint 10 oder Photoshop 5.5 geladen, das Objekt wird ausgeschnitten und dann nocheinmal auf die neue Zielgröße von 640x480 verkleinert (runter gerechnet) und dann erst abgespeichert. Mehr brauchen wir im Internet nicht.

 

Die Kodak Kamera hat eine Glasplatte über dem 5cm LCD Display, sehr schön. Die vielen Anderen haben (nur?) eine Folie und die wird vom Putzen stumpf und verkratzt.

Weitere Eigenschaften der Kodak Z650

Jetzt zu den Auffälligkeiten : Die Kamera wird "natürlich" auch in China gebaut. Die Optik kommt genauso aus China, auch wenn da Schneider Bad Kreuznach drauf steht, das ist alles Makulatur = Werbesprüche. Es paßt zur Zeit maximal eine 1 Gigabyte Flash Karte rein, das wären 1600 Fotos mit 1.7 Megapixeln. Das ist schon gigantisch viel für unseren Bedarf. Die Bedienung ist ok, alles in Deutsch und recht handlich. Mangels Vergleich mit anderen modernen Kameras (außer der IXUS 300 von 2003) sind wir zufrieden. Das Setup ist auch in Ordnung und bis auf den fummeligen Einschalt- Schiebeschalter sind die Knöpfe und Rädchen vernünftig bedienbar. Der "Automatik-" Modus funktioniert super, der Autofokus auch und die restlichen "1000" Funktionen haben wir noch gar alle nicht ausprobiert.

 

Oben drauf neben dem Auslöser befinden sich unter anderem das Knöpfchen für den Macro Focus und der geht auch super. Störend ist, daß bei jedem Einschalten der Blitz mit aufklappt. Den brauchen wir bei uns seltenst. Also immer den Finger drauf halten beim Einschalten.

 

Etwas enttäuschend war das Mißverständnis mit den Lithium Batterien (also keine Akkus ?). Die Kamera kennt keine LI-IO oder LI-PO Akkus. Aber sie kann mit preiswertesten NIMH Akkus betrieben werden. Es passen 2 NIMH Akkus vom Typ AA (bei Aldi 4 Stück 2100mAh zu 2 Euro) hinein und die laufen erstaunlich lange, wenn sie richtig aufgeladen werden. (Spezialladegerät erforderlich)

 

Die Kamera hat zwei wirklich gute Displays, eines kleines im Okular mit 5mm !! (nicht cm) Diagonale und eines hinten drauf mit etwa 5cm Diagonale, alternativ umschaltbar. Das macht Sinn und ist sehr handlich. Doch im Okular fehlt ein Dioptrin Ausgleich und mit Brille sieht das Auge alles unscharf, schade. Das große Display hat außen eine Glasscheibe, die lebt bestimmt länger als der Kunststoff bei der Mavica oder der IXUS.

 

Von der Software haben wir nur das Mindeste, das Kodak USB Verbindungs-Modul installiert. Steckt man das USB Kabel in die extrem mikrige kleine USB Buchse hinter der rechten Klappe, krallt sich diese Kodak Treiber-Software das nächste Laufwerk nach den lokalen Drives und überlagert es mit dem Inhalt der Flashkarte. Schaltet man die Kamera dann wieder aus, wird das Laufwerk wieder freigegeben. Das ist eine Hilfskrücke, aber es funktioniert !!

 

Wir haben bisher (17.Juni.2006) weder die maximale Anzahl der Bilder im 512 MB Chip noch die maximale Anzahl der Bilder pro Akku-Set ausgereizt.

 

Alles in Allem eine erfreuliche Neuanschaffung und Arbeitserleichterung.

Zusammenfassung der Bildgrößen:

wir brauchen eigentlich nur 640x480 Pixel, die dann von der Typo3 Datenbank auf 240x180 Pixel verkleinert werden.

 

Die Kodak Z650 liefert

 

  • in der kleinsten Kompressionsgröße (1,7Mpix) Bilder mit 1496x1122 Pixeln
  • in der maximalen Kompressionsgröße (6,1Mpix) Bilder mit 2832x2128 Pixeln

 

und das sind dann schon beeindruckende Qualitäten für nur 249.- Euro.

 

Macro Aufnahmen von verstaubten DLT Magnetköpfen kommen in Kürze.

3.Juli 2006 - Wo gibt es die Kodak überall ?

Nachdem der Preis von 249.- Euro angeblich ein Geheimtipp war, es gab sie fast nirgends, haben alle anderen nachgezogen.

 

Also sowohl beim Pro-Markt, dem Media-Markt und auch bei Wall-Mart wird mit dem ehemaligen virtuellen (weil unrealistischen) UVP von 349.- Euro geworben. Und da alle von einem (Sonder-) Posten sprechen (beim Media Markt waren 3 Tage nach Veröffentlichung der Superwerbung noch hunderte von Stück verfügbar, kann ich nur jedem empfehlen, lassen Sie sich nicht veräppeln.

 

Die haben alle genug davon. Denn die Z650 ist eigentlich schon wieder ein Auslauf- Modell. Das Nachfolgemodell hat den obligatorischen Verwacklungs- schutz und dazu fast alle anderen Features samt einem größeren LCD Display auf der Rückseite. Ob man als (beinahe-) Profi so etwas braucht, mag dahin gestellt sein. Ein schönes Leckerli ist es auf jeden Fall und bei dem Preis allemal.

22.3.2008 - bereits über 9.000 Bilder gemacht

Inzwischen ist die Z650 zwei mal hart runter geplumst und auf hartem Fußboden aufgeschlagen. Einmal davon auf den Kunststoffblendring und das hat ihr das Leben gerettet. Die Glascheibe hinten hat auch schon eine Macke und innen rein gucken will ich noch nicht, denn sie geht immer noch super.

 

Im Laufe der Zeit zeigen sich bei meinen Wünschen Mängel, zum Beispiel, wenn ich ein schwarzes Tonbandgerät fotografiere. Da ist diese Technik ausgereizt, darum gibts jetzt wieder eine Kamera um eine Klasse besser, eine Pentax K100D.

Weitere Infos aller Coleur

Hier finden Sie das Benutzerhandbuch der Z650, kein Wunderwerk aber ok.

http://wwwde.kodak.com/global/de/service/publications/urg00506toc.jhtml?pq-path=8747

Es steht zu wenig über die Interna der Kamera drinnen, ob z.B. die minimale Bildgröße auch unterhalb von 1,7 Megapixel eingestellt werden könnte.

 

Auch über den Stromverbrauch im PC-Transfermodus steht nicht viel da. Und um auf einer 1 Gigabyte Karte Ordnung zu halten, braucht alles seine Zeit.

 

Eigentlich warten wir gespannt auf den Test der Innereien in einer der seriösen Fachzeitschriften wie der c´t zum Beispiel.

Die Kodak Z740 tut´s eigentlich auch.

Mit nur!! 5 Megapixeln und 4,6cm Display kann diese Kamera fast dasselbe wie die Z650. Da steht halt nichts von Schneider Kreuznach drauf, ob die Optik wirklich um so vieles schlechter ist ??? Das kommt sowieso alles aus China, also was soll es. Das 10fach opt. Zoom ist wichtig und der Slot für eine Speicherkarte von 512 MB oder 1 GB SD und MMC Karte ist auch dabei. Sollte nur ein Hinweis sein, denn diese Kamera wird bereits für 229.- Euro angeboten (oder verramscht).

Nachtrag zur Sony Mavica FD7 aus 1998

Ein völlig unglaubliches Phänomen ist der intelligente LI-IO Akku der Sony Mavica Kamera. Während der LI-IO Akku unseres IPC Topnote H Notebooks (aus Jan 2001) bereits nach etwas mehr als 2 Jahren Ende 2003 den Geist aufgegeben hatte, gehen die beiden Akkus von Sony Mavica immer noch (Juni 2006). Und sie haben erstaunlich viel Kapazität. Das ist sehr erfreulich.

Die Kodak Z650 jetzt für nur 199.- (Jan 2007)

Die Preise sind gefallen und fallen weiter. Die Hersteller haben einen gnadenlosen Leidensdruck und wir Endkunden profitieren davon (vermutlich). Jedoch muß dann irgendwo gespart werden, denn die Stückzahlen lassen sich nicht unendlich ausweiten.

 

Also gespart wird dann sicherlich beim Service, wo sonst.

Die Kodak ZD710 jetzt für nur 169.- (Jan 2008)

Jetzt 7 Megapixel und ganz in schwarz, für unsere 1 Megapixel Internet Fotos immer noch gut genug und erstaunlich preiswert. Dafür jetzt sogar mit Bildstabilisator und bis 4 Gigabyte SD Karten.

 

Leider haben alle diese Kodak Kameras die gleiche Macke, sie sind zu leicht !!!! Viele Fotos sind verwackelt

Die Kodak ZD710 jetzt für nur noch .......

Juni 2008 - US ebay.com - Die KODAK EASYSHARE ZD 710 für nur noch US $ 135.-; das sind nur noch ca. 100.- Euro. Und das für 7,1 Megapixel. Bei uns hatten sogar 1,7 Megapixel vollausgereicht.

Die Preise sinken also in's Bodenlose.

 

Juli 2008 - in einem sehr bekannten Markt für Nichtblöde, also einem Blödmarkt, kostet die Kodak ZD 710 nur noch 149.- Euro, mit opt. 10fach Zoom und 7,1 Megapixel und digitalem Bildstabilisator.

Okt. 2008 - der Preisverfall ist gigantisch

In einem Foto Filial-Unternehmen im Norddeutschen kostet die ZD-710 jetzt nur noch 129.- Euro, ein starker Preis.

Okt. 2008

Den Nachfolger Nachfolger habe ich auch schon auf Prospekten gesehen, ganz in schwarz und ein 12 fach optisches Zoom auch aus Kreuznach.

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