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Wenn eine CD mit 10.000 Umdrehungen dreht, dann . . .

genügt die kleinste Unwucht zum Beispiel durch einen asymmetrischen Aufkleber, daß der PC (etwas übertrieben) ins Schwanken gerät.

 

Auch dazu haben sich die Physik Ingenieure etwas ausgedacht. Den automatischen Balancer. Im ersten Bild rechts sehen sie nur den Aluminium Kegel, auf den die CD aufgelegt wird und der die CD in ihrem Loch zentriert.

Dieser Kegel ist die Spitze des runden Teils auf dem CD/DVD Antriebsmotor, in dem eine kluge Idee untergebracht ist.

 

Als die CDs noch CDs waren, da drehten sie mit einfacher Geschwindigkeit im ersten Philips CD Player und die Welt war noch in Ordnung. Als die ersten selbstgebrannten CD-Rs raus kamen, gab es selbstklebende Etiketten in rund, die man bedrucken und auf die CD aufkleben konnte. Und damit fing das Unheil an. Dann kamen die 24fach Laufwerke und dann die 32 und die 48 und 52 fach Laufwerke.

Warum es so lange gedauert hat .

bis man das Problem erkannt hatte und dann auch lösen konnte, entzieht sich unserer Kenntnis. Irgendwann kamen Laufwerke auf den Markt, die waren gegen diese Unwucht nicht mehr so anfällig. Und so eines haben wir "geschlachtet". Da kam dann Erstaunliches auf den Tisch.

 

Man hatte konzentrische Kreise (eigentlich Rilen) mit einigen wenigen Kugeln bestückt, fast wie in einem Kugellager und die scheinen in genau die der Unwucht entgegengesetzte Seite zu laufen. Man nennt das auch selbst kalibrierend.

 

 

 

Davon gibt es dann eine optimierte integrierte ALU-Version mit nur noch einem Ring mit mehr Kugeln, die scheinbar den gleichen Zweck erfüllen wie die in dem Bild weiter oben.

 

Es läßt sich also immer noch etwas verbessern sogar mit ganz einfachen Mitteln.

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